Montag, 14. Dezember 2009

Nicht zu empfehlen: Topographische Karten im Maßstab 1:25.000, aus Hessen und Thüringen

Da hat sich das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformationen und das Landesamt für Vermessung und Geoinformation keinen gefallen gemacht.

Die Aufgabe einer topographischen Karte ist die Darstellung von sichtbaren Gegenständen und Sachverhalte der Erdoberfläche. Die Aufgabe haben die klassischen topographischen Karten seit über 200 Jahren auch bestens erfüllt und genau das verliert man nach der Umstellung der klassischen topographischen Karte, auf die digitale topographische Karte, im Maßstab 1:25.000, aus den Augen.

In Hessen und Thüringen geht man einen komischen Schritt. Einzelne Bebauungen, wie Gebäude, wurden einfach aus den Karten gelöscht. Nur noch das Grundstück wird farblich gezeigt und ob es sich um das Grundstück um ein Wohn-, Gewerbe, Misch- und Industriegebiet handelt erfährt man nicht.


Wanderer, Radfahrer und Wissenschaftler, die diese Karten benutzen dürfen enttäuscht sein.  Glücklicherweise sind andere Bundesländer nicht diesem Schritt gefolgt. Im Fall von Bayern sieht man wie eine TK25 dort aussieht. Hier wurde ganz einfach die Bebauung dargestellt.

Aber auch hier ist das Ergebnis nicht berauschend. Auch hier werden einzelne Bebauungstypen nicht unterschiedlich dargestellt. Auch gehört zu einer topographischen Karten, die Darstellung von Bezeichnungen. Straßennamen, Hausnummern sind auch im Maßstab 1:25.000 wichtig. Auch könnten mehr Höhenlinienzahlen in der Karte dargestellt sein. Besonders wo viele Höhenlinien sich stapeln verliert man schnell den Überblick.

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