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Donnerstag, 16. August 2012

Kommentar: Mit offenen Karten - Eine wertvolle ARTE Sendung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Kennen Sie die arte-Sendung "Mit offenen Karten"? Mit offenen Karten ist ein geopolitisches Magazin. Hört sich schrecklich an, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil. Es ist eine Infosendung, die wenn Sie nicht in Paris sondern in Köln  für arte produziert würde, mindestens einmal den Deutschen Fernsehpreis bekommen hätte.


Kaum eine Sendung schafft es über Themen wie Weltpolitik, Welthandel, Weltwirtschaft, Krisenregionen und über Ressourcen so einfach und doch absolut umfangreich zu berichten und diese Themen zu erklären, dass sogar Schulkinder wie Rentner es sofort verstehen, wie "Mit offenen Karten". Erst recht nicht in nur 15 Minuten Sendezeit.

Zur Zeit versteckt sich die Sendung Dienstags um 22h40 auf arte und wird zweimal über Tag irgendwann wiederholt. Wer da noch Wach für interessante Themenzusammenhänge ist, wird die Sendung schnell schätzen lernen. Jede Woche kommt eine neue Folge aus Paris in deutscher Übersetzung.

Die Sendung und ihre Kartenanalysen haben zwar starke Verwechselungsgefahr mit alten Wettervorhersagen der Tagesschau der 1980iger Jahre und wirken in Zeiten von Infografiken antiquiert und langweilig, aber die Themen die dort ehrlich und neutral vom Moderator Jean-Christophe Victor analysiert und erklärt werden, finden so ohne weiteres, keinen Platz im Fernsehen und auch im Internet sind manche Themen nicht ausreichend erklärt und für die Allgemeinheit aufbereitet, wie man sich das hier anschauen kann.

Analphabetismus auf der Welt
Der kalte Krieg
China und Russland im direkten Vergleich
Nach der Mauer (Leider nur französisch beschriftet)
Das die Karten zu oft nur französisch beschriftet sind, ab und an die Sicht zu sehr französisch geprägt ist, das zu wenige innenpolitische Themen, Probleme und Chancen über Deutschland, Frankreich und der EU analysiert und erläutert werden und so gut wie keine historischen Themen vor kommen zeigt, dass diese Sendung immer noch sehr viel Potential und Chancen hat. Aber schlimmer noch. Überaus Schade verpufft doch so manche Themensendung nach der Ausstrahlung in der Vergessenheit. Dabei sind sicherlich einzelne Themen auch weiterhin, über Jahre sogar, interessant, nur abrufen kann man diese Sendungen nicht und werden auch nicht mehr im Programm wiederholt.

Auf der Webseite von arte befindet sich gerade mal die letzte Sendung als Video. Wer da mal eine Sendung verpasst oder Monate später ein interessantes Thema entdeckt kann sich nur mit kleinen Screenshots der einzelnen Karten der jeweiligen Sendung begnügen. Eine Erklärung bzw. Erläuterung, wie man es in der Sendung als Kommentar hört, fehlt hier und macht einzelne Karten dadurch bedeutungslos und schwer verständlich. Alle Sendungen sind dabei seit 2007 auf der Webseite von "Mit offenen Karten" zu finden. Warum keine Videos?

Warum? Die Sendungen sind schön aufgelistet. Man kann aber nur Screenshots abrufen.

Auf YouTube sind ungefähr 100 Videos der Sendung zu finden. Sehr wahrscheinlich hat arte unfassbarerweise aber was dagegen, da einzelne Videos ab und an mal gelöscht werden. Des weiteren findet man hier natürlich nur Sendungen die einzelne User auch interessant fanden. Alle Folgen sind hier nicht zu finden.

Auf YouTube sind viele Sendung zu finden. Wer weiß wie lange (leider)?

Mit offenen Karten ist eine Sendung die mehr für sich machen muss und irgendwelche interne Hürden schnell abschütteln sollte. Sie ist mit öffentlichen Geldern finanziert und sollte auch weiterhin über Jahre hinaus im Internet als Video zu finden sein. Stellen sie sich vor die vielen Themensendungen als Video auf der jeweiligen Wikipedia Webseite zu Thema vor. Dies würde dieser wissenschaftlichen bedeutungsvollen Sendung endlich in die breite und wissenshungrige Gesellschaft bringen. So bleibt das auf französisch heißende "Le Dessous des Cartes" nur ein Arte-Sendung die kaum Einschaltquote hat und die Millionen von Nutzern wie zum Beispiel Schülern und Studenten im Internet nie finden werden. Dies bestätigen auch zahlreiche Kommentare auf der Webseite zur Sendung.

Diese Kommentare bemängeln auch ein weiteres Manko für deutsche Zuschauer. Es gibt einige DVDs und sogar Bücher der Sendung, nur leider ausschließlich in französischer Sprache. Sehr bedauerlich das man hier keine Motivation sieht dies auch in deutscher Sprache zu realisieren.

Wer dann noch etwas weiter auf der französischen Webseite gräbt findet unter arte VOD sehr viele französischsprachige Folgen als kostenpflichtigen Download. Das alleine ist natürlich eine Frechheit, dies kostenpflichtig anzubieten, da die Sendungen mit öffentlichen Mitteln produziert wurden, aber hier erkennt man auch das viele Sendungen für ein spezielles Thema realisiert wurden, was der normale Zuschauer auf arte kaum erkennt. Warum gibt es das nicht für Deutschland und wieso kostenpflichtig?

Kommentar: Michael Ritz


Samstag, 26. Mai 2012

Verschleuderte das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Kartendaten an Google?

Ende 2011 gab es auf Google Maps ein großer Kartenupdate der Superlative. So konnte man auf einmal sämtliche kleinen und großen Straßen für Deutschland in den Karten von Google Maps erkennen. Ab diesen Zeitpunkt konnte man ernsthaft von geeigneten Daten für die Fußgängernavigation sprechen was vorher nicht die Rede war. Sogar Feldwege und kleinere Schleichwege sind in den Karten auf einmal zu sehen. Auch die Topographie, sprich das gesamten Kartenbild, wurde deutlich verbessert. Wo ein Wald ist kann man auf den Karten diesen Wald in seiner ganzen Pracht auch tatsächlich erkennen. Vorher war das nicht so deutlich zu erkennen und man begnügte sich mit den "einfachen" Daten von Naviherstellern, die sich mit Dingen abseits der Straße nicht ernsthaft beschäftigt haben. Wer braucht schon Feldwege während der Autofahrt? Auch Luftbilder sind hier neu hinzugekommen, was Google besonders gebraucht hat. Viele Luftbilder auf Google Maps waren schon über 10 Jahre alt.

Die Daten und Bild kamen vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und das ist scheinbar nicht ganz fair im Gegensatz zur Google Konkurrenz abgelaufen. Diese Behörde ist die einzige Behörde in Deutschland die flächendeckend ab einem Maßstab von 1:100.000 topographische Kartendaten besitzt. Und hier hat man ein großes Datenpaket für Google Maps zusammen mit Luftbildern für ein paar Euro zusammengestellt.

Mitbewerber wie Eurocities (Stadtplandienst) und das norwegische Blom werfen dem Bundesamt jetzt vor, es habe die Daten verramscht und so rund 800 Millionen Euro verschenkt. 

Der Grund liegt darin, dass Google Maps die Daten der Behörde allen Benutzern der Google Maps API kostenpflichtig anbietet, dafür aber an die Behörde keine Gebühr bezahlen muss, was Konkurrenten von Google Maps machen müssten, wenn sie auch Daten vom Bundesamt erwerben würden.  Eurocities müsse 15.552 Euro pro Partner bezahlen. Man vermutet das Google aber gerade mal für alles 1,2 Millionen Euro an die Behörde bezahlt. Eurocities ist mit diesen Ramschvertrag nicht einverstanden und hat Anzeige beim Bundesrechnungshof erstattet.


Kommentar (Michael Ritz / LandkartenBLOG):

Alles in allen sind 1.2 Millionen Euro die Google für die Daten und Luftbilder bezahlt ein Geschenk für die Menge an Daten, die man hier aus öffentlicher Hand bekommt. Google Maps benutzen schätzungsweise über 30 Millionen Deutsche im Monat diesen Dienst. Das ein Anbieter, wie der Stadtplandienst, der seine Partner mit Kartenmaterial versorgt, über 15.000 Euro Lizenzgebühr für die Daten der Behörde bezahlen muss, ist dagegen Wucher sowie völlig unrealistisch - und wenn dann auch noch Google mit Google Maps API seinen Partnern diese Daten kostenlos anbietet und der Behörde nichts dafür bezahlen muss, ein dicker Eintrag ins Schwarzbuch des Bund der Steuerzahler wert und nicht zu unrecht unfair gegenüber der Konkurrenz. Wenn man schon Daten fast verschenkt, dann muss man das immer machen.




Dienstag, 6. Dezember 2011

Der Fehlerteufel hat bei Google Maps wieder eingeschlagen! Einige Stadtnamen sind falsch!

Google Maps und die lieben Fehler in der Landkarte. Letztens wurden gravierende Fehler bei der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden und international auch eine Krise zwischen Nicaragua und Costa Rica dadurch verursacht und schwubs, da hat sich Google was neues einfallen lassen.

Was kann hier falsch sein?

So hat es Google Maps geschafft einige Stadtnamen von Großstädten Städten in Nordrhein-Westfalen falsch zu schreiben. Dies betrifft dabei aber nicht die deutsche Google Maps Landkarte, wo man es hätte noch verschmerzen können sondern die internationale Landkarte von Google Maps, die man in Google, Google Maps, Google Earth und in zahlreichen Google Maps Mashups weltweit abrufen kann.

Aus Mönchengladbach wurde Munchengladbach. International wird die Stadt aber wenn kein Ö vorhanden ist Moenchengladbach geschrieben. Ein U war noch nie ein Thema, selbst nach dem zweiten Weltkrieg als die Stadt gerne auch München-Gladbach geschrieben wurde.




Besser wird es mit Düsseldorf. Die Stadt heißt jetzt Dusseldorf. Selbst im englischsprachigen Wikipedia wird Düsseldorf mit Ü geschrieben wobei auch hier UE auch korrekt wäre. Aus Mühlheim wurde Mulheim. Dies hat auch nichts mit Sonderzeichen und der Verenglischung des Stadtnamens zu tun. Korrekt wäre sogar Mülheim an der Ruhr, so Wikipedia.




Damit man nicht denkt, es liegt an den Sonderzeichen, muss man dies leider verneinen. Münster, Gütersloh und Saarbrücken sind richtig geschrieben. Also Google. Im Interesse für das Ansehen der Stadt sollte eine international richtige Schreibweise realisiert werden. Auch das Städte mit Ö, Ü und Ä geschrieben werden, ist auf der englischsprachigen Landkarte, sehr unglücklich. Ein Amerikaner und Chinese kann damit nichts anfangen.




Freitag, 16. September 2011

Kommentar: 8.36 Mio. Besucher reichen nicht! Navteq Map24 gibt es nicht mehr und Google Maps sowie Tele-Atlas jubeln auch noch!

Wie kann man nur bei Navteq und Nokia so dumm sein, den zweitgrößten Landkartenanbieter und Routenplaner und die einzige Antwort auf Google Maps, nicht nur in Deutschland, außer Betrieb zu nehmen? Diese Frage stelle ich mir schon seit dem es hieß, dass Map24 in OVI Maps integriert werden sollte.

8.36 Millionen Besucher und doppelt so stark wie Falk und ViaMichelin ... trotzdem offline!

Map24 wurde trotz der hohen Besucherzahlen, die zwar dramatisch gefallen sind, aber auch nur weil man diese Webseite nicht mehr gepflegt, ausgebaut und nur selten aktualisiert hat, nicht mit Nokia Maps verbunden, wie man es lesen kann, sondern einfach offline gestellt. Im August kamen 8.36 Millionen Besucher auf die Webseiten und riefen 87.78 Millionen Seitenaufrufe und trotzdem wird die Seite stillgelegt und mit was minderwertigen ersetzt. Falk kommt da gerade mal auf 4 Millionen und ViaMichelin auf 4.2 Millionen Besucher, für den gleichen Monat Solche Zahlen bedeuten bei der IVW, die die Besucherzahlen großer Webseiten errechnet, zu den größten Webseiten!

Qualitativ ist Nokia Maps in vielen Bereichen schlechter

Nichts an Nokia Maps, was die Rede Wert ist, ähnelt in Nokia Maps an Map24. 3D-Karten, flexible Kartenansichten, Luftbilder, Stauinfos, POI-Infos in und abseits der Landkarte, der Routenplaner ... alles ist schlechter.

Google Maps und Tele-Atlas jubeln über das Ende von Navteq Map24

Google Maps kann sich freuen. Die nächstliegende Konkurrenz ist jetzt noch viel weiter weg als Map24. Nokia Maps ist da nur ein Mitläufer neben Bing Maps, ViaMichelin und OpenStreetMap. Auf Map24 kamen im Monat +/- 10 Millionen Besucher. Die wird Nokia Maps angesichts der Konkurrenz nicht lange halten. Hätte man nicht besser, die gesunde Konkurrenz Map24 neben Nokia Maps weiter laufen lassen sollen, als das Feld mit Tele-Atlas Daten auf Google Maps zu überlassen?

Nokia Maps ersetzt das von Navteq gekaufte deutsche Map24
Der Plaztzhirsch Google Maps hat jetzt noch weniger erwehnenswerte Konkurrenz
und auch noch Tele-Atlas statt Navteq-Kartenkarten.
Auf Navteq.com befindet sich noch Navteq Maps, was von Map24 kommt.
Spekulation! Die Zukunft von Nokia Maps wird sicherlich Bing Maps werden.

Nokia kooperiert mit Microsoft. Microsoft dominiert mit Bing Maps. Wer braucht Nokia Maps?

Längerfristig gebe ich Nokia Maps keine Zukunft! Die strategische Zusammenarbeit alleine mit Microsoft bzw. im mobilen Bereich mit Windows Mobile steht da sicherlich im Weg. Microsoft will sicherlich nicht, dass Nokia Maps neben Microsoft Bing Maps auf Handys mit Windows Mobil existiert und da Microsoft gerne mal in der ganzen Welt Kartendienste und Routenplaner mit Bing Maps ersetzt und immer mehr überall Bing Maps auftaucht (wie bei Falk.de), kann man drauf wetten, dass aus Nokia Maps bald Bing Maps wird oder einfach offline gestellt wird. Was will Nokia auch mit einem "nur" Kartendienst und Routenplaner auf dem PC und Laptop, ist man doch eher ein Handyhersteller?

Navteq verliert Bekanntheitsgrad durch den Wegfall der Marke Navteq Map24

Navteq, was zu Nokia gehört und ursprünglich Map24 gekauft hat, ist der Verlierer. Bing Maps, was sicherlich der führende Kartendienst mit Navteqdaten ist, wird sicherlich kein Aushängeschild für Navteq werden, informiert Bing Maps noch nicht mal im Kartenfenster, dass es sich bei den dargestellten Kartendaten um Navteq handelt.

Die Entscheidung Map24 offline zu stellen ist für Navteq und Nokia ein großes Eigentor. So ein dummer Schritt, der sicherlich nicht von Navteq oder von Menschen die Ahnung vom Internet sondern nur vom mobilen Internet haben, getroffen wurde, ist mir nicht bekannt. Mit diesen Besucherzahlen und den Seitenaufrufen sind Werbeeinnahmen in Hülle und Fülle möglich. Gejubelt wird jedenfalls heute bei Google Maps und Tele-Atlas sowie natürlich auch bei Bing Maps und OpenStreetMap.

(Dies war ein Kommentar und eine Meinung zum Ende von Map24 von Michael Ritz.)

Montag, 1. August 2011

Googles nächster Schritt in der Reisebranche? Jetzt kommt Google Hotel Finder

Eigentlich ist die Strategie von Google simpel oder sehe ich nur hier eine Strategie? Man baut eine schlaue Suchmaschine, listet alles auf und was gut läuft und auch Geld bringt macht Google dann auch und positioniert diese Möglichkeiten sehr lukrativ in der Suchmaschine und in andere Stellen wo gesucht wird, wie in Google Maps und verdrängt dort das vorhandene.  Jetzt kommt ein weiterer Schritt im Bereich Reise und Touristik dazu und drängt in den Markt ein. Der Google hotel finder ist in den USA gestartet.

Google hotel finder läuft als Experiment in den USA

Gebucht kann auf einigen Hotelreservierungswebseiten.

Der Google hotel finder ist wie der Name schon sagt ein reine Hotelsuchmaschine. Einige Infos und Bilder sind zu den einzelnen Hotels zu finden. Wer sich für ein Hotel entschieden hat kann eines der Partner von Google auswählen und darüber buchen.

Noch funktioniert das "Experiment" nur für die USA, aber da dies ein lukrativer Markt ist, wird Google sicherlich bald weltweit diesen Service anbieten und in Google und seiner Suchmaschine sowie in Google Maps und Places einbauen.

Mich würde es nicht wundern wenn es bald auch ein "Google flug finder" und ein separat zu Google Places laufendes "Google restaurant finder" geben wird. Es liegt so auf der Hand. Wir werden es ja bald in der Google Suche oder in Google Maps sehen.

Link: http://www.google.com/hotelfinder/

Dienstag, 5. Juli 2011

Kommentar: Nach Street View? Wo bleiben Innovationen in genau diesem Bereich?

Das große Geheule wegen Street View ist in unserem Land langsam ruhiger geworden. Microsoft mit seinem geplanten Streetside erschreckt zwar noch ein wenig den Puls so manches Gartenzwerges im Vorgarten vom konservativem Nachbarn aber das wird sich bald auch regeln. Ich hab mir immer schon die Frage gestellt, ob das mit Street View alles ist. Nur Straßen, ein paar Häuser und so manches Stadion wurde geknipst. Museum kann man neuerdings mit Street View besuchen, was ich persönlich eine tolle Idee finde.  Nur. Ist das alles? Was hat uns Google Street View und Sightwalk gebracht? Die Möglichkeit der Aufnahmetechnik ist doch gar nicht so schlecht und Ideen was man mit dieser Technik machen kann gibt es doch reichlich. Nur keiner setzt was um.

Jetzt habe ich was richtig witziges auf der Webseite des WDR entdeckt. Dort wird ein Panoramabild von der Rheinkultur 2011 aus Bonn gezeigt. Das besondere ist nicht das Bild sondern die Funktionen. Es funktioniert alles ein wenig wie bei Street View. Man kann das Bild bewegen und vergrößern. Das besondere aber ist was anderes. Man kann via Facebook Leute auf diesem Bild markieren. So einfach!

Tolle Idee für Facebook und Co. 

Daher. Wieso gibt es keine Webseite die diese Idee aufnimmt und weiterentwickelt? Bilder von Festivals und Konzerte, Restaurantbesuche,, Webcambilder und das mit Facebook, Wer-Kennt-Wenn und MeinVZ zu verbinden ... eine tolle Idee. Bleibende Erinnerungen und als Veranstalter die Möglichkeit Werbung zu machen. Gut. Ein Nachteil hat die Webseite. Das Thema Datenschutz hat der WDR nicht gut gelöst. So kann man hier den gesamten Namen der jeweiligen Person  erfahren. Das muss nicht sein. Der Vorname reicht der Öffentlichkeit. Ansonsten!

Eine tolle Idee ... bitte mehr davon.

Dienstag, 15. März 2011

Nachgewiesen! Die Provinz Ibaraki südlich von Fukushima und nördlich von Tokio wurde nachweißlich zu viel Radioaktivität ausgesetzt

Die japanischen Behörden sagen nicht die Wahrheit. Mit Absicht oder versehentlich ist dahingestellt. Falsch ist es in jedenfall zeigen die Geigerzählerwerte von Privatpersonen in Tokio gerade mal 15 bis 25 cpm was ein ganz normaler Wert ist. Mit solchen Werten hätte man in der Öffentlichkeit beruhigen können, was nicht der Fall war.

Auf einer offiziellen Webseite einer der Prefektur Ibaraki dagegen spielt man mit offenen Karten und zeigt dort  von sehr vielen Ortschaften in der Gegend, die sich südlich vom Atomkraftwerk Fukushima Daiichi befinden. So wurden dort kritische Werte nach den einzelnen Explosionen der Reaktoren 1 und 3 gemessen um den Leuten die Wahrheit über womögliche Strahlung zu geben. Dieser Service wird immer mehr ausgebaut um möglich viele Ortschaften zu erfassen.


So wurde in Hitachinaka City einige Minuten (!) nach der Explosion des Reaktor 3 kritischer Werte von ~ 4.300 nGy/h gemessen. Erschreckend ist dabei gar nicht dieser einmalige Wert sondern der Wert worauf sich die ganze Situation wieder zurück entwickelt. 1000 nGy/h ist schon recht bedenklich, alleine für die Landwirtschaft.

Messskala von Hitachinaka City. Um 6:30 Uhr heute stieg die Radioaktivität dramatisch hoch.


Laut einer Broschüre der BFS zum Thema Strahlenschutz sind Werte um 50 nGy/h normal wobei im Bayerischen Wald und im Schwarzwald gerne aus 120nGy/h gemessen werden. In Nordamerika sind Werte von 4.25 bei Florida und 90 nGy/h in den Rocky Mountains völlig normal.

Nordamerika hat normalerweise Werte von bis zu 90 nGy/h.
Hizachinaka City nach der Explosion des 3. Reaktors um 4.000 nGy/h

So kann man davon ausgehen das Werte oberhalb von über 120 nGy/h nicht normal sind, auch nicht im Umkreis eines Atomkraftwerkes. Ein Extrem war in Europa die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Nach Tschernobyl wurden in München 1.100 nGy/h gemessen was durch den Niederschlag der aus Tschernobyl über Österreich und Oberbayern resultierte. Alles in allen muss man also davon ausgehen das Werte um 3.000 nGy/h und drüber sehr bedenklich und schlimm sind und wenn Großstädte wie Hitachinaka solche Werte erreichen wurden dort nach dem Explosionen der Reaktoren 1 und 3 in Fukushima Daiichi, viele Menschen und Landfläche zu viel Radioaktivität ausgesetzt.

Messskala von Tokai Ishigami. Auch hier stieg der Wert kurz nach der Explosion im 3. Reaktor.
Die Provinz Ibaraki ist versucht kurzfristig mit sehr hohen radioaktiver Strahlung ausgesetzt worden und hat jetzt schon einen Ausgangswert um die 1.000 nGy/h bis in Fukushima Daiichi eventuell noch mehr passieren dürfte.

Donnerstag, 25. November 2010

Streetview 2.0 - So wird sich Streetview sehr wahrscheinlich weiterentwickeln

Streetview ist in aller Munde aber in Wirklichkeit gab es schon vor 10 Jahren ein deutsches Streetview. Damals noch von Tele-Info auf zahlreichen CD-ROMs veröffentlicht, wurden schon dort die größten Straßen einiger deutscher Metropolen in Bildern und kleinen Filmchen, wie man es aus den heutigen Streetviewbildern kennt, festgehalten. Auch damals wurde dies von der Presse und Politik zerrissen und so wurde Talk-Show keiner neuen Auflage geschenkt und vergessen. Die Idee hat aber überlebt.

Talk-Show war aber nicht nur eine Bilderschau von Straßen sondern versuchte damals schon ein Telefonbuch mit Straßenansichten zu verknüpfen und genau das ist der Schritt für Google, dies auch in Google Maps und seinem Streetview zu realisieren.

Schon heute sieht man in Google Maps entweder auf den Karten oder in den Streetviewaufnahmen gewerbliche Einträge bzw. kleine Namensschilder von Geschäften oder Hotels. Auch die neuesten Schritte der normalen Googlesuche zeigen, dass Google mehr auf die lokale Suche setzt und so kann man spekulieren und vermuten, dass man schon bald nicht nur Straßenansichten sehen kann und so manche Einrichtung, Firma, Hotel oder Geschäft mit Namensschild hier sehen kann sondern direkt ansehen kann wer und was in den dargestellten Bild an welcher Hausnummer existiert und lebt.

Sollten sie also in einigen Jahren durch Streetview surfen, sehen sie wo welche Familiennamen und Firmen wo existieren, wie man es heute in jedem Telefonbuch im Internet entweder durch die Rückwärtssuche oder durch andere Quellen herausfinden können. Eine Personensuche, mit Kontaktdaten aus dem Telefonbuch, Xing, Facebook, Twitter und Homepage kann Google dort direkt auch auflisten. Technisch ist das schon seit vielen Jahren realistisch. Warum nicht auch mit Google Streetview bzw. Google Maps bzw. der normalen Suchmaschine von Google am Monitor oder Mobilfunkhandy?

Mittwoch, 24. November 2010

Deutsche Branchenbücher stehen wegen Googles neuer lokalen schlauen Suche vor dem Aus

Das war abzusehen und wird sicherlich noch viel schlimmer. Für Suchen.de, DasTelefonbuch, GelbeSeiten, DasÖrtliche und klickTel wird es immer schwerer im Internet ihre Marktanteile zu behalten. Google macht mit seiner intelligenten Suche diesen Auskunftsdiensten das Leben mehr als schwer.

Wozu braucht man eines der Seiten, wenn man in Google einfach nach einem Geschäft, Einrichtung, Firmen oder anderen POIs suchen kann und da Google die IP-Adresse des Suchenden auslesen kann und direkt im Suchergebnis lokale Treffer auflistet?

Begriffe wie Ecenter, ALDI, H&M, Pizza, Eiscafe werden sofort als Lokalesuche verstanden.
Auch nach Firmen kann man dank der Suche spielend leicht suchen.
Die Lokalesuche wird immer mehr Google dominieren und schon bald oberhalb von den Webseiten der in Googles Lokalsuche aufgelisteten Firmenwebseiten stehen. Eines kann die suche noch nicht und man kann drauf wetten, dass Google eine solche Suche auf für Personen realisieren wird. Dies ist bisher noch nicht der Fall würde aber absolut zu Googles Geschäftsmodell und der Suchmaschine passen.

Für die bisherigen Branchenbücher und Telefonnummernsuchdienste wird es schwer im Internet so noch zu existieren, bietet Google nicht an, dass man in der Suchmaschine auch Ergebnisse von diesen Anbietern auch aufzulisten. Hier dominiert einzig und alleine Google. Die einzige Chance liegt bei diesen Diensten nicht Google nachzumachen sondern mit besseren Ideen und schlaueren Suchfunktionen in Konkurrenz mit Google zu stehen. Aber wenn man sich die Entwicklung dieser Seiten anschaut darf man hier schwarz sehen.

Montag, 22. November 2010

Google interessiert das Thema nicht! Warum macht Google nichts gegen die Abzockerfirmen die ohne Probleme in Google Werbung schalten dürfen?

Suchen sie nie nach Routenplaner bei Google. Die Gefahr dort abgezockt zu werden ist groß. 

Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt und auch Google Maps ist eines der wichtigsten Kartendienste und Routenplaner im Internet. Das beweißt alleine die letzte Woche als die halbe Twitterwelt still stand, nur weil in Deutschland Google Streetview online gegangen ist.

Trotzdem schaffen es Firmen wie Eventus Lernsysteme, Webtains GmbH, Go Web Ltd. und Redcio OHG (Gebr. Schmidtlein) in Google und Abseits von Google Maps erfolgreich mit dem Thema Routenplaner mehrere Millionen Euro zu erschleichen und das unter dem Dach von Google und der Google Anzeigen oberhalb oder und neben dem Suchergebnis sowie im Suchergebnis sollten Sie u.a. nach Routenplaner suchen.

Die Abzockerfirmen leben durch Google und schalten dort Werbung.

Vor allen Anfang der Woche sind Abzocker in Google zu finden (Screenshot 22.11.2010)
Großangriff der Abzockerfirmen (Screenshot 10.11.2010)

Bewusste versteckte und schlecht lesbare Preisinformationen auf den Abzockerwebseiten lassen reihenweise Opfer drauf reinfallen.

Diese Anbieter sind seit Jahren als Internetabzocker in Presse, Funk und Fernsehen bekannt und zigtausende User, die statt eines seriösen Routenplaner auf die Google Werbung reingefallen sind. Diese Anbieter sind raffiniert, wie man es unlängst dank Stern TV erfahren durfte. Das diese Webseiten Geld kosten wird oft verschwiegen oder kaum lesbarer Schrift und Schriftfarbe irgendwo auf den Seiten auf irgendwelchen Stellen angebracht. Alleine die AGB zu finden ist schwierig und wer diese graue Schrift, die wirklich schwer zu lesen ist, durchließt erfährt irgendwo konkrete Preisangaben.

Zu keinen Zeitpunkt wird man beim der Routeneingabe und während des Anmeldevorgang darauf hingewiesen, dass wenn man sich dort anmeldet automatisch zwischen 96 und 182 Euro bezahlen müssen.

Die Startseite wenn das Opfer über die Google Werbung kommt sagt nichts zu Preisen. 
Nach der Routeneingabe muss man sich scheinbar registrieren.
Daneben steht das die Anmeldung tatsächlich Geld kostet.
Auch bei diesem Routenplanabzocker sieht alles so aus wie bei einem kostenlosen Routenplaner.
Auch hier muss man nach der Routeneingabe auf einmal seine Daten eingeben.
Plötzlich steht hier schwach lesbar und übersehbar das der Service was kostet. 
Es sieht aus wie eine Routenplaner von Map&Guide (PTV).
Auch hier sieht nichts aus, als wäre diese Seite unseriös und kostenpflichtig.

Die Überraschung. Komischerweise müssen sie ihre Daten eingeben.
Viele Menschen schreckt das scheinbar immer noch nicht ab.
Preisinformationen stehen unterhalb von "Route Planen" im Kleingedruckten
und ist sowieso kaum lesbar.

Einschüchterungstaktiken durch Mahnungen von Anwälten und Mahnbescheide durch das Amtsgericht ängstigen Opfer ein, die dann zu unrecht bezahlen.

Das die Opfer bei diesen Webseiten reingefallen sind, begreifen viele nicht und zahlen, kommen doch die ersten Mahnungen prompt. Das es Gerichtsurteile gibt, wie etwa ein Urteil vom Amtsgericht München mit dem Aktenzeichen 161 C 23695/06, die zeigen, dass diese Webseiten die Menschen täuschen und das man dies Rechnungen und Mahnungen deswegen nicht zahlen muss wissen die meisten nicht.

Die Abzockerfirmen sind so dreist, daß sie auch vor Mahnbescheide vom Amtsgericht nicht abschrecken. Hier muss das Opfer binnen 14 Tage Einspruch erheben da es dann zahlen muss, egal was die der potentielle Kläger so schreibt. Die meisten zahlen spätesten hier völlig verängstigt, was sie aber nicht machen müssen, hätte man doch einfach Einspruch gegen die Abzocke und ein wenig im Internet dazu suchen müssen. In der Regel folgt dann nichts wenn man alles pünktlich in den 14 Tagen gemacht hat.





Nicht nur Eventus Lernsysteme, Webtains und Go Web Ltd. gewinnen hier sondern auch Google verdient mit.

Die Gewinner sind die Abzockerfirmen und Google. Bis zu 20% zahlen die Opfer, laut SternTV ihr Geld in Höhe von 96 und 192 Euro. Google verdient, weil diese Firmen fast ausschließlich nur über Google Werbung, die neben oder oberhalb der Suchergebnisse sowie in Google Adsense Werbebanner auf Webseiten auftauchen, kräftig mit, klicken eines der Opfer auf die Anzeigen der Routenplanabzocker.

Auch hier sind die Abzocker raffiniert und ändern mit hier öfters die Anzeigen und Webadressen zu den Abzockerseiten. So kann man schnell bei mehreren Anbietern reinfallen.

Der Traffic Estimator von Google AdWords schätzt und empfiehlt hier, dass ein Interessent der bei dem Suchbegriff Routenplaner Werbung schalten möchte ein Preis pro Klick von 0,32 - 0,47 Euro bezahlen muss um ungefähr 4.000 Klicks zu bekommen. Die Abzocker zahlen so also einige tausend Euro pro Woche um so in Google aufzutauchen. Rein theoretisch verdient Google also alleine mit nur diesen Suchbegriff mehrere tausend Euro pro Woche.

Die Abzocker müssen pro Klick 0,32 bus 0,47 Euro an Google zahlen.

Abzockerfirmen verstoßen seit Jahren gegen Google Anzeigenrichtlinien und können trotzdem ungehindert auf Google Werbung schalten.

Laut den Webseiten-Richtlinien von Google AdWords verstoßen die Abzockerfirmen seit Jahren gegen die Richtlinien. So schalten diese zum Teil Brückenseiten (Werberichtlinien 4 of 5), die keinen eigenen Content bis auf wenige Text aber keinen eindeutigen Content und keine zusätzliche Funktionalität aufweisen sondern nur einen Link zur eigentlichen Abzockerwebseite beinhalten. Außerdem verstoßen diese Anbieter gegen die Richtlinien zum Anzeigeninhalt (Lektion 3 of 5). So haben diese Seiten laut dem Amtsgericht München ungenaue oder irreführende Preise und verstecken ihre Preise auch was in der Google Richtlinie untersagt ist.

Will Google nichts gegen die Abzocker in der Google Werbung machen?

Seit Jahren weiß Google scheinbar nicht, daß Firmen Google bewußt ausnutzen um Millionenbeträge zu ergaunern. Auch wenn wir schon einige Telefongespräche mit der freundlichen Pressestelle und auch Emails an diese sowie über Xing direkt den Pressesprecher von Google, Strefan Keuchel angeschrieben haben, wurden unsere Fragen seit Jahren ignoriert und nie, obwohl man dies versprochen hat, beantwortet noch gegen diese Abzocker vorgegangen.

Nicht nur diese Email zu den Abzockern in Google wurde von Google nicht beantwortet

Warum erlaubt Google Deutschland das Eventus LernsystemeWebtains GmbHGo Web Ltd. und Redcio OHG auf Google Werbung schalten dürfen?

Sie schaden dem Image von Google und dem Internet sowie der Navibranche und verstoßen gegen Google Anzeigenrichtlinien. Es ist doch nicht im Interesse von Google ein paar Tausend Euro im Monat lieber zu verdienen als ein paar tausend Menschen die Google nutzen auf Abzockerseiten zu leiten. Was sie machen sollen, wenn sie gegen eine Abofalle getappt sind, erfahren sie u.a. bei der Verbraucherzentrale Hamburg oder unser routenplanerBLOG.

Donnerstag, 18. November 2010

Kommentar und erster Eindruck zu Google Streetview ist enttäuschend! Vieles ist unscharf oder nicht zu sehen!

Endlich ist die Katze aus dem Sack und sie miaut viel zu laut. So viel kostenlose Werbung wie die Presse, Funk und Fernsehen hier für Google gemacht hat, gab es in den letzten Jahren, seit der T-Aktie wohl nicht.

Ich habe mir alle 20 Städte angeschaut und versucht so manche Innenstadt und Sehenswürdigkeit zu sehen. Das Ergebnis war sehr oft enttäuschend. Unscharfe und schlecht zusammengestellte Bilder, viele höhere Häuser sind teilweise mal scharf und mal unscharf zu sehen besonders wenn man in Richtung der oberen Etagen schaut und sehr viele Innenstädte, wo nur Fußgängerzonen existieren sind von Google Streetview gar nicht erst erfasst worden. Wie gut das Google Maps hier schon vorgesorgt hat und den Bilderdienst Panoramio direkt in Google Streetview integriert hat. Sonst würde man so manche Innenstadt wie von Bremen, Köln und München gar nicht erst bewundern. Außerdem sind viele Aufnahmen schon Jahre alt. Das Kölner Stadtarchiv ist zum Beispiel noch zu sehen.

Google hat mit seinem Streetview was tolles geschaffen, aber was, was noch lange nicht perfekt ist, viele schlecht aufgenommene Bilder hat, viele Grafikfehler beinhaltet und Fußgängerzonen ignoriert. Man merkt dem Google Streetview an, dass es nicht zum Stadtrundgang am heimischen PC gemacht ist sondern für Google Maps Navigation, einem kostenlosen Navigationssystem für Google Android Handys.

Da Google Streetview so schnell nicht aktualisieren wird hat Sightwalk und eventuell andere Bilderdienste und Routenplaner hier eine große Chance zum Konter um es besser zu machen.

Ein Kommentar von Michael Ritz

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Katastrophe! NAVTEQ MAP24 fällt wieder unter 10 Millionen Besucher! Falk.de schon 2 Jahre ohne Update seiner Daten!

Katastrophenstimmung, dürfte man meinen, ist bei NAVTEQ Map24, in Eschborn bei Frankfurt, seit vielen Jahren fast jeden Anfang des Monats, bei Veröffentlichung der Besucherzahlen auf IVW, an der Tagesordnung.

Zum dritten mal ist der Kartendienst und Routenplaner wieder unter die 10 Millionen Besuchergrenze gefallen. Zwar konnte man letzten Monat den Abwärtskanal der letzten Jahre verlassen und den Trend, dass er weiter bergab geht, etwas bremsen, gehen jetzt aber wieder die Besucherzahlen, saisonbedingt nach der Reisezeit, deutlich runter. In den letzten Jahren verlor NAVTEQ Map24 im 4. Quartal immer mehrere Millionen Besucher und dürfte vermutlich nicht so schnell wieder die 10 Millionen Marke erreichen.

Besucherzahlen (Visits) von NAVTEQ Map24, Falk und ViaMichelin seit April 2007

Die Gründe warum NAVTEQ Map24 abstürzt sind offensichtlich aber scheinbar nicht motiviert diese aus dem Weg zu räumen. Die Hauptseite ist im Gegensatz zur größten Konkurrenz Google Maps altmodisch und überladen, das Kartenbild unübersichtlich und zeigt zum Beispiel Straßenbeschilderungen die im Straßenverkehr nicht vorkommen und verzichtet darauf Stadtgebiete farblich darzustellen. Unfertige Karten schrecken die Leute ab und das spürt NAVTEQ Map24. Da kann man auch nicht mit aktuellen Stauinformationen, im Kartenbild, punkten. Hier muss man endlich Handeln. So rampuniert man nicht nur die Marke Map24 sondern blamiert sich NAVTEQ und verliert deutlich im direkten Vergleich von Tele-Atlas und TomTom.

Auch bei den anderen großen Kartenanbietern sah der Monat September schlecht aus. ViaMichelin ist immer noch knapp unter Falk.de aber im Vergleich zum letzten Jahr sehr positiv. Die längerfristige Aussicht sieht gut aus. Dagegen zeigt auch bei Falk.de ein Abwärtskanal wo es hin geht. Der September ist schwach gewesen und deutlich schlechter als 2009. Es ist unbegreiflich peinlich, dass Falk.de immer noch nicht seine Daten aktualisiert hat. Das Kartenbild ist seit Mitte 2008 nicht mehr aktualisiert worden und zahlreiche neue Straßen,  sei es zum Beispiel in Uttweiler (10/2008), Norden (07/2009) oder neue Autobahnen, wie die bei Venedig in Italien, fehlen jetzt seit über 2 Jahren auf Falk.de! Wieso man hier die Kostenbremse drückt und sich scheinbar nur auf den Appsmarkt für Smartphones konzentriert ist unklar. Das Aushängeschild Falk.de ist angestaubt und historisch.

Falk meint die neue Bundesstraße vom 31. Oktober 2008 immer noch nur geplant zu zeigen!

Der Markt braucht einen guten Kartendienst und Routenplaner neben Google Maps, sei es im Bereich Internet oder mobiles Internet. NAVTEQ Map24 und Falk.de sehen dies scheinbar nicht so.

Donnerstag, 30. September 2010

Microsoft überlegt den Stadtplandienst aufzukaufen um Bing dadurch in Deutschland bekannter zu machen!

Wie die Wirtschaftswoche berichtet hat Microsoft ein Auge auf den Stadtplandienst geworfen.

Nachdem Microsoft in der ganzen Welt einige Kartendienste und Routenplaner aufgekauft, übernommen oder mit den Kartendaten von Bing Maps, wie zum Beispiel bei Multimap zu sehen ist, ersetzt hat, versuchen die Amerikaner auch in Deutschland einen große Adresse zu übernehmen, um über diesen Umweg den Kartendienst von Bing, der weltweite Karten, Luftbilder und von vielen Städten Schrägluftaufnahmen anbietet, in Deutschland bekannter zu werden. Da die Kartensubstanz von Deutschland nicht all zu aktuell und umfangreich sowie ein schlechtes Layout haben, kommen die sehr umfangreichen Karten vom Stadtplandienst gerade recht.

Peinlich! Nicht nur München sieht auf Microsoft Bing Maps so aus

Für den Stadtplandienst kommt dies aber auch gerade zur richtigen Zeit. Die Besucherzahlen gingen seit Jahren, wie bei der gesamten Konkurrenz, dank Google und seiner raffinierten Art in der Google Suche immer mehr den eigenen Kartendienst einzubauen, bergab. Andere Kartendienste werden dank dieses unfairen Vorgangs verdrängt. Da Microsoft dahin will wo Google immer bleiben wird, hätte man hier ein sehr gutes zuhause gefunden.

Umfangreich! Der Stadtplandienst zeigt einen übervollen umfangreicher Plan von München

Kommentar:  Für Microsoft wäre über Übernahme vom Stadtplandienst ein sinnvoller Schritt, einen guten Kartendienst, der noch gute Besucherzahlen und Karten hat, zu ergattern. Aber Microsoft sollte bloß nicht auf die Idee kommen, so wie im Fall vom britischen Multimap und dem amerikanischen Ask.com, alle Inhalte mit Bing Maps im Stadtplandienst zu ersetzten. Dafür ist die Kartensubstanz von Microsoft und die schwachen Luftbilder völlig inakzeptabel und mit nur tollen und interessanten Schrägbildaufnahmen, im Schatten von Streetview, wird man nicht nur in Deutschland, eine Randfigur, wie es Bing immer schon war. Microsoft sollte lieber erst vor der eigenen Haustür kehren, Qualität groß schreiben, als weltweit mit dem dicken Portmonnaie shoppen zu gehen.

Link: http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/microsoft-wirft-auge-auf-deutschen-stadtplandienst-442313/

Dienstag, 14. September 2010

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Montag, 13. September 2010

Kommentar: Google verdrängt absichtlich Kartenanbieter und Routenplaner aus der Suchabfrage für Google Maps

Es fällt doch deutlich auf. Google verdrängt mit seinen neuen Funktionen Kartendienste- und Routenplaner auf den vorderen Suchergebnisplätzen mit Google Maps. Nicht das beste Ergebnis wird eingeblendet sondern das eigener Kartendienst Google Maps.

Sobald man nach einem bestimmten Stadtplan für eine Stadt oder größeren Ortschaft sucht erscheint automatisch eine Karte und der passende Link zum gesuchten Ort von Google Maps. Wer will da noch andere Kartenanbieter bzw. Routenplaner und andere Treffer, die ohne Kartenausschnitt aufgelistet werden und irgendwo in der Suchabfrage aufgelistet werden, anklicken? Keiner!

Kein normales Suchergebnis: Automatisch erscheint Google Maps und direkt mit Kartenausschnitt. 
Google spricht von automatischen Abläufen, was aber keinesfalls so aussieht, schaut man sich das "Suchergebnis" und den Direktlink zum gesuchten Ort, der dort verborgen angezeigt wird, genauer an! Es mag ja sein, daß das Suchergebnis in einem Suchvorgang automatisch von der Google Suche generiert wird aber das Google Maps hier automatisch eingeblendet wird, hat Google definitiv absichtlich automatisch ablaufend programmiert und hat nichts mit einer fairen Suchabfrage zu tun. 

Wenn man sich das Suchergebnis von Google Maps anschaut, wird nicht auf eine spezielle Seite von Google Maps, passend zur Ortschaft oder Stadt gelinkt sondern angeblich zu maps.google.de. Dies stimmt aber nicht befindet sich auf der Kartenhauptseite garantiert nicht die für die Suchmaschine von Google relevanten Indizien dafür, daß die Stadt XY hier als Stadtplan aufgerufen werden kann. Die Suchroboter von Google hätten so garantiert nicht Google Maps für den gesuchten Ort und dem gesuchten Stadtplan gefunden! Andere weltberühmte Kartenanbieter, die wie Google Maps aufgebaut sind werden ja auch nicht so gefunden, sprich Google Maps wird hier garantiert nicht zufällig an der ersten Position, egal welcher Stadt oder Ortschaft, eingeblendet.

Direkter statt indirekter Link wie es scheinbar so aussieht!

Sicherlich findet man auf Google Maps Stadtpläne aber woher weiß man auf der Hauptseite von Google Maps das es Stadt XY überhaupt gibt und das es einen Stadtplan hierfür gibt?  In der Google Suche wird also ein Suchergebnis angedeutet, was es so gar nicht geben kann. Stattdessen wird hinter diesem Link automatisch einen Direktlink gesetzt, womit man sofort zum gesuchten Ort oder Stadt auf Google Maps gelangt.

Diesen direkten Link gibt es aber eigentlich nicht! Auf keiner Webseite, erscheint dieser Link. Auf Google Maps ist dieser Link zum Suchergebnis nicht aufgelistet. Er kann in dieser Form auch nicht von irgendeinen Benutzer von Google Maps generiert worden sein und auf irgendeiner Webseite veröffentlicht worden sein. Der Link zum Stadtplan XY muss daher automatisch von Google in der Suchabfrage erstellt worden sein und speziell für die Suchmaschine von Google entwickelt worden sein. Der Link zum Stadtplan der gesuchten Ortschaft ist also kein Ergebnis eines für die Google Suche arbeitenden Suchroboters sondern absichtlich von Google für Google Maps in der Google Suche generiert.

Ein klarer Wettbewerbsvorteil können andere Kartenanbieter dies in der Form wie es Google mit Google Maps macht nicht umsetzten.

Außerdem ist das automatische einblenden der Minikarte zum "Suchergebnis", die eigentlich keinen Sinn macht da man diese nicht navigieren noch vergrößern kann sondern nur als eine Art "Werbung" für Google Maps angesehen werden kann, gegenüber den anderen Kartenanbietern unfair! Andere Kartenanbieter und Routenplaner haben auf keinen Fall die Möglichkeit eine Minikarte zum Suchergebnis einblenden zu lassen.  Auch hier ein klarer Wettbewerbsvorteil für Google Maps!

Unfair! Andere Kartenanbieter können keine Minikarte im Suchergebniss einblenden! 

Fakt ist! In der Suchabfrage auf Google wird automatisch bei der Suchabfrage für Stadtpläne ,zu einem größeren Ort oder Stadt, ein kleiner Kartenausschnitt mit direkten Link nach Google Maps angezeigt und das nur um Google Maps größer und mächtiger zu machen und Konkurrenten unbedeutender in der Google Suchmaschine zu machen.

Potentiell bessere Ergebnisse, wie etwa ein Stadtplan von Map24, Stadtplandienst und ViaMichelin sind je nach Stadt besser als Google Maps und haben durch diese Trickserei keine Chance anstatt Google Maps an der ersten Position der Suchabfrage zu stehen. Außerdem kann kein Anbieter sein Suchergebnis so effektiv, mit einer schönen Minikarte versehen. Google verdrängt hier automatisch programmiert und natürlich absichtlich Wettbewerber von Google Maps und ersetzt lukrative Suchmaschineneinträge der Konkurrenz automatisch mit eigenen Content.

Google geht hier einen Schritt zu weit und versucht in seiner Suchmaschine mit seinen Diensten zu monopolisieren. Die Politik und die Juristen sind hier dringend gefordert zu reagieren, da sonst eventuell Google nur noch in den ersten Suchergebnissen auf Google, egal wonach man sucht, zu finden ist und eventuell bessere und beliebtere Anbieter so in die unbedeutenden hinteren Suchergebnissen verdrängt und so ins Abseits stellt. Die Dominanz unter den Suchmaschinen spielt so Google kinderleicht in den nächsten Jahr mit weiteren eigenen Diensten und Content aus.

Ein Kommentar von Michael Ritz

Samstag, 11. September 2010

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Donnerstag, 26. August 2010

Amtliche Stadtpläne in Deutschland? Mögliches Einsparpotential für die Kommune und Ärgernis für kommerzielle Kartenhersteller ?

Brauchen wir neben Falk, ADAC, Stadtplandienst.de (dessen Karten auch als Wandkarten existieren) und den vielen interaktiven Landkarten im Internet überhaupt noch amtliche Stadtpläne? Diese Amtskarten werden extra von der Stadt oder Kommune hergestellt und die Herstellungskosten und Personalkosten zahlt der Bürger. Wer braucht diese Karten, die selber auch noch Geld kosten und sowieso ein Dorn im Auge kommerzieller Anbieter von Stadtplänen ist.

Die Amtliche Stadtkarte. Eine Stadt ohne Einbahnstraßen ... 
Als Beispiel  haben wir uns die lokale amtliche Stadtkarte von Mönchengladbach angeschaut, die Stellvertreten für alle amtlichen Karten in unserem Beispiel steht. Im Fall von Mönchengladbach fängt schon mit dem Dumpingpreis der Karte an. Die Karte ist mit 4,80 EUR fast 0,70 EUR billiger als die ADAC Stadtkarte und 1,15 EUR billiger als der Falk Stadtplan. Noch nicht mal 5 Euro ist angesichts der Herstellungskosten spottbillig. Wer wird da noch die anderen Karten kaufen?

Vom Umfang her bietet die amtliche Karte alles was auch private Karten haben. Ein Straßenregister, Innenstadtpläne (auch wenn diese Pläne im Fall von Mönchengladbach sehr schlecht und fehlerhaft sind) und ein paar Adressen und Details sind in der Stadtkarte sowie in den privaten karten von Falk und ADAC zu finden. Keiner macht es besser oder schöner.

Die ADAC Stadtkarte. Eine Stadt mit Einbahnstraßen ...
Der Inhalt der Karte sieht neben den privaten Stadtplänen, im ersten Moment genauso gut, wie schlecht aus. Straßen, Wege, öffentliche Gebäude, Wälder, Felder, Gebäude und das öffentliche Liniennetz ist bei Falk, ADAC und der Stadtkarte zu sehen. Im Fall von der Mönchengladbach hat der Fachbereich für Geoinformationen und Grundstücksmanagement zwar großzügigerweise auf die Darstellung von Einbahnstraßen in der Stadtkarte verzichtet, aber dieses Armutszeugnis kartographischer Darstellung ist bei anderen Stadtkarten deutschlandweit zum Glück nicht zu finden. Insgesamt ist die Stadtkarte (deutschlandweit gesehen) vom Inhalt genauso wie eine private Karte. Details, lokale Einzelheiten und neue Ideen, die Falk oder ADAC aus Kostengründen, deutschlandweit nicht einbauen würden, sind hier nicht zu finden. Dabei wüsste die Stadt sicherlich wo Ampeln stehen, wo Gewerbeflächen sind, wie Industriegebiete heißen und wo neue Straßen in kürze entstehen. Da reicht es nicht, wie im Fall von Mönchengladbach, der Stadtkarte extra eine Jahreszahl "2010" zu geben, wenn man Straßen oder Details die 2010 für den Verkehr freigegeben oder Eröffnet werden nicht darstellt.

Auch zeichnerisch ist die Stadtkarte genauso chaotisch und durcheinander wie ein privater Stadtplan. Schon immer haben Verlage wie Ämter Straßen und Wege sehr oft fehlerhaft dargestellt. Kleine Wohnstraßen werden oft entweder als normale Straße oder Feldweg dargestellt. Feld- und Wanderwege entweder als Trampelpfad, Feldweg oder Straße.Auch die Darstellung von Büros und Gewerbeflächen ist je nach Laune entweder als Industriefläche oder Wohnfläche dargestellt.  Der lokale Vorteil der amtlichen Stadtkarte und der lokalen Vermessungsingenieure und Zeichner ist nicht zu sehen.

Eine amtliche Stadtkarte wird genauso hergestellt wie eine private Stadtkarte und ob der Verfasser und seine Unterlagen in Mönchengladbach, Stuttgart oder New York ist, ist unbedeutend und nicht entscheidend. Ein lokaler Vorteil bzw. das wissen was man vor Ort hätte haben müssen um eine korrekte Stadtkarte herzustellen und was man hätte in der Karte platzieren können um alle lokalen Themen korrekt und aktuell darzustellen ist nicht gegeben. Da kann man auch gleich den privaten Anbietern dieses Feld übergeben, wie es Politiker sowieso schon mit der topographischen Karte für Deutschland, machen möchten.

Ein Vermessungsamt bzw. ein Fachbereich für Geoinformationen braucht angesichts der privaten Anbieter und im Zeiten des Internets keine amtliche Stadtpläne zu veröffentlichen, sehr wohl amtliche Karten, wie die Grundkarte oder Flurpläne. Die Qualität der Karte kann jeder Verlag von Auswärts genauso gut herstellen.

Ein Kommentar von Michael Ritz

Freitag, 13. August 2010

Wir freuen uns auf Google Streetview für Deutschland

Wie man es schon auf Sightwalk.de für einige deutscher Städte sieht, ist Streetview, gar nicht so schlimm, wie es die Presse oder Datenschützer es schildern. 

Sightwalk.de zeigt schon heute zahlreiche deutsche Städte
Was macht es schon, die Dinge zu sehen, die ein LKW- oder Busfahrer auf der Straße aus sieht, jetzt im Internet zu sehen ist? Es ist die realität! Jeder Mensch kann das sehen was er sowieso von der Straße aussieht. Das man mit Streetview auch kriminelle Dinge machen kann ist doch klar. Mit allen Dingen kann man positives wie negatives machen.

Uns macht es Spaß schon heute durch Städte wie Köln zu scrollen, Restaurants und schöne Plätze zu sehen, Urlaubsorte auf Google Maps und Bing Maps zu erkunden um sich einfach ein Bild von der Gegend zu machen. Ein Bild, was nicht überarbeitet oder verschönt sondern die Realität 1:1 wiedergibt.

Bing Maps glänzt mit seinen Schrägbildaufnahmen
Es ist halt sehr dumm für Google gelaufen. Wer dumme Fehler, wie das scannen von WLAN-Netzen und mit Bekanntgaben wie die Frist für Einsprüche, die man hätte so niemals hätte verkünden sollen, da man immer, auch nach dem Start an die gereizte Öffentlichkeit geht wird gerupft und geteert.

Daher. Warten wir den Start ab, schauen bei Google Maps rein, sobald alles online ist und sollten die Bilder von seiner Häuserfront, Auto und von seinem Grundstück nicht gefallen, dann erst mit einem Einspruch die Sache aus der Welt schaffen.

Montag, 9. August 2010

Die Zukunft der Landkarten und Routenplaner

Die großen Routenplaner verlieren drastisch ihre Besucher, Navigationshersteller verlieren Marktanteile und Navigeräte erleben einen großen Preisverfall. Dieser Trend zeigt eins. Die Leute navigieren mit ihrem Handy oder vorhandenen Navi und brauchen erstmal kein neues Navigationsgerät oder den Routenplaner im Internet.

Die Zukunft der Routenplaner und Landkartendienste ist daher recht klar. Diese Anbieter müssen Apps entwickeln, die mit dem Handy, Smartphone etc. synchroneren. Eine Route muss automatisch auf das vorhandene Navi oder Handy übertragen werden. Auch getätigte Fahrten sollte man wieder herum in sein Routenplaner einspeichern, sei es als Fahrtenbucheintrag oder für die Favoriten für zukünftige Fahrten.

TomTom hat mit seinem Routenplaner im Internet genauso wie ViaMichelin den ersten Schritt gemacht. Hier kann man mit einem vorhandenen Navigerät die errechnete Route übertragen. Google hat mit seiner kostenlosen Navisoftware, den Markt erschreckt. Hier kann man, sofern die Internetverbindung kostenlos ist, mit Google Maps, sei es auf dem PC oder auf dem Smartphone routen und navigieren.

Die Zukunft der Karten im Internet geht, dank der hervorragenden API-Schnittstelle, aber auch neue Wege. Schon jetzt gibt es Verbraucherportale, Wander- und Joggingportale, die mit Hilfe der API-Funktion von Google Maps, ihre Informationen zusammen mit der Google Karte zeigen. Auch hier muss die Konkurrenz von Google mehr tun. Fehlende MySQL-Schnittstellen, kostenpflichtige APIs und schlechte Dokumentationen blockieren die Entwicklungen mit API-Schnittstellen abseits von Google Maps. Auch in diesem Bereich würde eine eventuelle Synchronisierung mit einem Naviapp auf dem Handy sehr attraktiv und nützlich sein.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Kommentar: BILD-Zeitung macht unnötig Panik vor neuen Unwetter in NRW

Die liebe Bildzeitung meint es mal wieder zu übertreiben. Auf der Hauptseite der Bild-Zeitung wird vor einem angeblichen Tornado-Alarm berichtet und das ein neues Unwetter auf Deutschland zurast. Besonders schlimm wird es in NRW.


Man muss dabei kein Wetterexperte oder gar Metrologe sein und dieser Quatsch hat sicherlich auch kein Experte geschrieben, aber laut Wetterradar und Satellitenbilder kommt kein Unwetter auf Deutschland zugerast.


Nichts zu sehen vom Bild Tornado

Das wird sich sicherlich irgendwann ändern aber ob eine Wetterfront über Frankreich und Belgien in Richtung NRW zieht oder ob sich einfach nur Gewitter über Nordrhein-Westfalen bilden weiß nur der Hellseher.


Eine Regenfront erreicht Frankreich. Paris erwartet Regen.

Der Deutsche Wetterdienst und die Unwetterzentrale sagen aber für NRW Gewitter voraus. Man geht von örtlichen schweren Gewittern, orkanartigen Böen, Hagel und in Ausnahmefällen Tornados aus. Diese müssen sich erst aber entwickeln und gegen Nachmittag wird man sicherlich schon was sehen. Bis dahin ist aber Ruhe angesagt und man kann ohne Probleme und Risiken sich draußen aufhalten.


Da das Wetter die wichtigste News der Bild ist (News 1) zeigt, daß wir uns in einem Sommerloch befinden und das schlechte und übertriebene Nachrichten in der Bildzeitung aufziehen. Diese Wettervorhersage ist jedenfalls für die kommenden Wochen richtig.

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