Dienstag, 11. Oktober 2016

Welthungerhilfe zeigt das Hunger immer noch 795 Millionen Menschen direkt betrifft - Besonders Krisengebiete in Afrika leidet am schlimmsten

Der Hunger in Entwicklungsländern ist seit dem Jahr 2000 um 29 Prozent zurückgegangen, so die Welthungerhilfe. Doch ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. In 50 Ländern ist die Hungersituation „ernst“ oder „sehr ernst“. Trotz der Fortschritte reicht das Tempo nicht annähernd aus, um das Ziel Kein Hunger bis 2030 tatsächlich zu erreichen.





Noch immer sind 795 Millionen Menschen von Hunger betroffen, ungefähr eines von vier Kindern leidet unter Wachstumsverzögerung und acht Prozent der Kinder sind ausgezehrt. In sieben Ländern wird der Schweregrad des Hungers als „sehr ernst“ eingestuft, in weiteren 43 Ländern als „ernst“. Die Regionen mit den höchsten WHI-Werten – und damit den eklatantesten Hungersituationen – liegen in Afrika südlich der Sahara: Die Zentralafrikanische Republik und der Tschad haben die höchsten Hungerwerte des Berichts. Die beiden Länder konnten seit 2000 den Hunger nur geringfügig mindern.

Bürgerkriege und extreme Wetterereignisse belasten die Nahrungsproduktion schwer. So sind Länder wie Libyen, Sudan und Südsudan, Somalia, Kongo aber auch Papua-Neuguinea nicht in der Statistik vertreten. Hier dürfte die Lage auch sehr ernst bis gravierend sein.

Quelle

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