Sonntag, 20. September 2015

Die einzigartige Weltvermesser Ausstellung in Lemgo ist eröffnet - Alle Superstars der Kartographie, die teuersten Bücher des Mittelalters, einzigartige Globen und traumhafte Landkarten sind hier zu finden

Wer immer schon die ganze Welt der Kartographen, die besten und schönsten Landkarten und die teuersten Bücher des Mittelalters sehen möchte, der muss bis zum 6. Dezember ins Schloss Brake nach Lemgo. 

Dort wurde eine Sammlung von Landkarten, Atlanten und Globen zusammengestellt, die es so nie wieder geben wird und einmalig zu bezeichnen ist. Die großen Atlanten des Mittelalters, einzigartige und weltberühmte Landkarten und seltene und kostbare Globen, von Sebastian Münster, Mercator, Ortelius, Bleau, Homann, Homann´s Erben, Hogenberg usw. sind hier im Original zu finden. Das alles hat einen finanziellen und geschichtlichen Wert, der unfassbar groß ist.



Dem Laien sagen diese Namen nichts aber der sich mit Landkarten beschäftigt redet hier, vergleichen mit der Kunst, von allen Künstlern der Vergangenheit, von Leonado da Vinci über Rembrandt, Kandinsky bis Picasso. In Lemgo sind alle Superstars der modernen Kartographie des Mittelalters, zu finden.

Auch die Instrumente zur Landvermessung sind hier im Original anzutreffen. Ein muss für jeden Geodäten sich das schon alleine anzuschauen. Einige Zirkel und Abstandsmesser sehen aus, als wären sie neu. Was die Herren damals im Mittelalter ohne Theodolit, GPS und in der ersten Zeit ohne Koordinatensystem auf die Beine gestellt haben ist Hightech des Mittelalters.





Diese Karten halfen die einzelnen See- und Landmächte mächtiger und größer zu werden. Wie die Welt, wie zum Beispiel Nord- und Südamerika oder Australien entdeckt wurde, ist faszinierend. Die Spanier konnten so schnell Nord- und Südamerika entdecken. Die Karten selber stammten aber nicht aus Spanien. Das Kartenmekka war das heutige Belgien und Deutschland.

Es ist faszinierend Landkarten und Globen, die 300 bis 500 Jahre alt sind sich im Original anzuschauen. Die farbliche Gestaltung ist bis heute einmalig und in der Regel ist jeder kleinste eingetragene Ort noch heute sehr gut zu erkennen.





Diese Ausstellung ist für jeden Kartograpfen und Geodäten ein Pflichttermin. Nur hier sehen sie alle wichtigen Vorgänger ihrer Berufsgruppe und die Werke, die die Landkarten erst richtig zum sprechen gebracht haben und Staaten, Könige und Militär wertvolle und einzigartige Informationen bescherten. Ein Traum für jeden Landkartenliebhaber.

Landkarten sind Kunst und Geschichte in einen. Es zeigt die Welt, wie sie entdeckt wurde und wie sie einmal war. Produziert mit Hightech des Mittelalters. Es ist bedauerlich, dass eine solche Ausstellung nur als Sonderausstellung existiert, die ab dem 6. Dezember nur als Buch noch existiert. Picasso und Kardinski kann man sich jeden Tag in jeder großen Stadt anschauen. Warum gibt es kein dauerhaftes Landkartenmuseum in einem vergleichbaren Umfang und in einer Vielseitigkeit wie man es in Lemgo sehen kann?

Link: http://weltvermesser.de/

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