Mittwoch, 22. Juli 2015

BMW, Daimler und Audi kaufen Nokia Here für unglaubliche 2.5 Milliarden Euro - Uber kauft Bing Maps von Microsoft und muss sich jetzt um Karteninhalte kümmern

Da wurden aber viele Eigentore geschossen und viel Geld verbrannt. Angeblich wurde Nokia Here für 2,5 Milliarden Euro an die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Audi verkauft. Alleine das diese drei Konkurrenten das gemeinsam machen ist schon ungewöhnlich. Dann für einen völlig absurden Preis. Nokia wollte sogar 4 bis 5 Milliarden Euro.

In Zeiten von OpenStreetMap und Google Maps, die von der Kartendarstellung deutlich besser sind, ist das unglaublich und ob die Autobauer mit ihren Kartendienst gegen die Android-Handys, iPhones und Table-PCs des Fahrers und Fahrerin was ausrichten können, ist mehr als zweifelhaft, wenn es nicht auch kostenlos ist. Wer braucht die Spielerei im Auto wenn ein 0815 Handy alles kostenlos hat? Apple (trotz der miesen europäischen Kartendaten) und Google sind für den Kampf im Auto bestens ausgestattet.



Für die Zukunft plant Here aber interessantes. Nokia Here kündigte an in Zukunft HD-Karten zu erstellen, damit das Auto der Zukunft auch ohne Autofahrer ans Ziel kommt. Vor allen auch in Deutschland sollen diese sehr genauen Karten dann verfügbar sein. Das sich dafür kein LKW-Hersteller interessiert hat ist verwunderlich.

Uber, die alternative Mitfahrzentrale, kauft dagegen die Technik von Bing Maps, aus dem Hause Microsoft. Auf Bing Maps lief sowieso schon das Kartenmaterial von Here und einzelne zugekaufte Luftbilder.

Microsoft ist echt ein Trauerspiel. Seit Jahren hat dieses Unternehmen Ideen und Geld und setzt alles, sei es Windows oder Bing nur halbherzig und ohne Leidenschaft um. Mit Bing Maps und dem Potential von Bing hätte man Google Maps und der Suchmaschine von Google Konkurrenz gemacht. Stattdessen vermasselt man dieses Kartendienst, schafft keine echte Schnittstelle zu der Suchmaschine Bing und sorgt sich nur diesen Dienst auszubauen. Jetzt kommt der Kartendienst zu Uber und Microsoft, die OpenStreetMap mehr als nur Interessant finden, hat andere Pläne. Mal schauen was da kommt.

2 Kommentare :

Winfried Wengenroth hat gesagt…

So dumm ist die Investition gar nicht, in Anbetracht der Marktdominaz, die Google jetzt schon einnimmt. Eine passable Alternative als Druckmittel bzw. Absicherung ist sicherlich nicht verkehrt.

Martin Würm hat gesagt…

Ein bissiger Kommentar der aber einige, wahre Dinge sagt. Die Handies von Nokia führen schon lange ein SChattendasein, ich persönlich kenne keinen der eins von Nokia hat. Das sieht man auch an den Preisen. Wenn ein Nokia Handy für höchstens 350 Euros verauft werden kann - wie hier gelistet dann kann die Nachfrage ja nicht besonders hoch sein, und der Gewinn je Gerät auch nicht. Ich kenne auch keinen der dieses Landkartensystem von nokia verwendet. Eigentlich muss man MItleid haben mit dem Unternehmen oder man muss sich für Nokia freuen dass es trotzdem noch sein ein Landkartenprogramm für so viel Geld verkaufen kann.

Das sich dafür kein LKW-Hersteller interessiert hat ist verwunderlich.

Den Satz versteh ich aber nicht. Sowohl Daimler wie BMW sind doch LKW Hersteller oder nicht? BMW hat sogar vor kurzem einen elektrischen 40-Tonner auf die Straßen losgelassen. Also haben sich doch die richtigen Hersteller für diese HD Karten interessiert oder?

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