Montag, 9. Februar 2015

10 Jahre Google Maps - Vom Kartendienst und Routenplaner zum Locationfinder am Computer, Smartphone, Uhr und Brille

Google Maps wurde am 8. Februar 2005 gestartet und feierte sein 10 Jähriges Jubiläum. Eines der besten Routenplaner, Locationfinder und Kartendienste der Welt, der mit scheinbar unbegrenzten finanziellen Mittel in kürzeste Zeit zu dem bekanntesten Kartendienst der Welt wurde.

Google brauchte damals eine Schnittstelle um die eigene Suchmaschine weiter zu präzessieren, Ortsgebundene und lokale Suchergebnisse sollten auf einer Landkarte, Luftbild und noch besser per Street View angezeigt werden. Ein Routenplaner führt den Nutzer dabei zum Ziel. Auf dem Handy dank der kostenlosen Navi-App fährt der Nutzer ans Ziel. Mit Google soll man finden und nicht mehr suchen. Google Maps wurde zum Branchenführer der nächsten Generation und bedient sich in aller Welt von den besten Navi-Daten, Luftbildquellen und produziert, ohne irgendwie auf die Kosten zu schauen, eigenes Kartenmaterial und dank der eigenen Satelliten auch, quasi, eigene Satellitenbilder, die man aber auf Google Maps, vor allen über Deutschland, nur wenig sieht. Google Maps wird in allen Bereichen der Gesellschaft bis hin zum militärischen Zwecken genutzt. Bessere Satellitenbilder hat nur das amerikanische Militär.

Die ganze Meute der Kartendienste kommt mit diesem Schwung nicht mit. Nur Ansatzweise schaffen Microsoft und Openstreetmap mitzuhalten.

Beliebt war Google Maps dabei nur wenig. Man nutzt Google Maps, weil es sehr praktisch in Google.de eingebunden ist. Wer braucht dann noch andere Webseiten und so gingen die Besucherzahlen anderer Anbieter dramatisch zurück. - Große Proteste verursachte Google Maps mit der Einführung von Straßenansichten in Deutschland. Hier sammelte man, überraschender Weise auch, WLAN-Standorte. Auch das flächendeckende abfotografieren von Straßen und privaten Häuserflächen und Gärten stieß auf berechtigte Kritik. Der Bürger fühlte sich ausspioniert. Eine Aufklärung vor und nach der Einführung von Street View war ein PR-Disaster für Google Deutschland. - Auch die Verwendung von Cookies und Google+, was direkt mit Google und dadurch mit Google Maps verbunden ist, verunsichert die Menschen. Google weiß sehr viel und erfährt viel über das Verhalten seiner Nutzer im Internet. Dies will Google in Zukunft auch weiter ausbauen. - Viele Unternehmen beklagen sich über die Aufführung ihrer eigenen Kartendienste auf Google. Google versteckt, sehr geschickt im Suchergebnis, die alternativen Kartendienste und Branchenbücher, die in der direkten Konkurrenz zu Google Maps stehen. Google Maps dominiert hier und verstößt dabei gegen keine Gesetzte, wohl aber gegen den Grundbegriff, wofür eine Suchmaschine da sein sollte. - Die Kartensubstanz ist für das Suchen von Locations perfekt gestaltet. Für das Nutzen als klassischer Stadtplan oder Straßenkarte wirken diese grauen und tristen Landkarten nicht ausgereift. Der Wanderer und Radfahrer sowie der Fußgänger wird hier nur mangelhaft über Plätze, Wanderwege und Radstrecken bzw. Radwege informiert.

In den nächsten 10 Jahren wird die Grundidee, so die Macher von Google weiterentwickelt, Man wird noch mehr Informationen dem Nutzer liefern, wenn er sie, vor allen wenn er Unterwegs ist, liefern. Außerdem verspricht man bessere und neuere Satellitenfotos, von den eigenen Google Satelliten.

In der ganzen Welt sind die Kartendaten von Google Maps, neben OpenStreetMap, mit Abstand das beste was es gibt. Gegen die Communitie von OpenStreetMap und dem ständigen Ausbau von OpenStreetMap wird Google Maps trotzdem in den nächsten 10 Jahren es schwer haben. Als Suchmaschine und Locationfinder wird Google aber trotzdem auch weiterhin, ungefährdet, die Nr.1 bleiben.


In diesem Sinne. Auf die nächsten 10 Jahre.
Ein Kommentar von Michael Ritz

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