Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Teheran-Konferenz 1943 - Roosevelt und Churchill zeigten erst Pläne zur Aufteilung von Deutschland

Der ehemalige britische Premierminister Whinston Churchill traf am 1. Dezember 1943 mit seinen zwei Hauptallierten Staatschef, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin erstmals zusammen. Damals, während der Teheran-Konferenz, konnte man schon absehen, ein Jahr nach Stalingrad, dass die Deutsche Wehrmacht geschlagen werden kann.

So hatte man in der Konferenz von Teheran schon erste Pläne, was mit dem Deutschen Reich, im Falle einer Niederlage passieren sollte, präsentiert. Alle Parteien waren sich einig, dass Deutschland für den künftigen Frieden in viele Einzelteile aufgeteilt werden sollte. Churchill schlug eine Zweiteilung Deutschlands vor. Ostpreußen würde dabei ganz nach Polen und Russland zufallen. Roosevelt favorisierte die Bildung von fünf autonomen Einzelstaaten. Auch hier würde Ostpreußen zu Polen und Russland gehören. In diesem Treffen wurde jedenfalls festgelegt, dass die Oder (von der Neisse sprach noch keiner), als zukünftige Grenze zwischen Polen und Deutschland werden soll.

Der Churchill-Plan (1.12.1943)

Churchill wollte drei deutsche Kleinstaaten. Norddeutschland (Vom heutigen Niedersachsen, über Berlin bis nach Pommern und Schlesien), Westdeutschland (ehemalige Rheinprovinz) und Süddeutschland (Baden-Württemberg, Bayern mit Österreich und Ungarn).




Der Roosevelt-Plan (1.12.1943)

Roosvelt wollte fünf kleine Staaten, ein Deutschland, wie im Mittelalter, mit vielen Kleinstaaten. Preußen, Hannover, Hessen, Sachsen, Bayern und Österreich. Die Kohle- und Industriezonen im Saarland und im Ruhrgebiet bzw. Niederrhein wären dabei international Zonen geworden.




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