Mittwoch, 20. August 2014

Landkarten der UNO zeigen das IS nicht aufzuhalten sind - Mossul ist gefallen und geht Richtung Erbil und Duhok, IS erreicht Iran u

Die Situation im Irak ist katastrophal. Hier sterben systematisch Menschen. Viel zu langsam reagieren die Mächte, die vor ein paar Jahren noch einen Irakkrieg verursacht haben. Das dadurch entstandene Chaos nutzen die IS-Terroristen und marschierten aus Syrien in den Irak und treiben alle Menschen in den Tod, die nicht ihre Glaubensrichtung haben.

Innerhalb von 2 Wochen haben die sehr gut ausgerüsteten Terroristen die wichtigste Stadt im Nordirak eingenommen und auch die Nachbarstädte überrannt. Besonders hier leben viele Menschen verschiedener Glaubensrichtung und auch Flüchtlinge. Hier fliehen die Menschen in nördliche und östliche Gebiete des Irak.

30.000 Jesiden aus dem Grenzgebiet zu Syrien sind in den Nordirak geflohen. Ihr Heimatgebiet ist vollständig an die IS gefallen. 37.500 Christliche Familien sind in das kurdische Gebiet geflohen. 30.000 Schabak und Turkmenische Familien, deren Gebiet auch an die IS gefallen ist, sind südlich hauptsächlich hinter Bagdad geflohen.



Die Kämpfe um den Staudamm nördlich von Mosul sind momentan in der Presse. Ob hier wirklich die IS-Truppen zurückgeschlagen werden ist stark zweifelhaft, angesichts der Frontlinie und den Vormarsch innerhalb von 14 Tagen..

Die IS greifen laut den Daten der UNO direkt den Korridor (Hauptverkehrsstraße zwischen Mosul und Erbil an und gehen Richtung Erbil vor, was voller Flüchtlinge ist. Auch Dukok was nördlich vom Stausee liegt ist in Gefahr. Auch hier leben sehr viele Flüchtlinge.

Mosul ist überrannt. IS ist nicht zu stoppen und greift Erbil und Duhok an.
Nicht nur bei Mosul ist die Lage kritisch sondern auch an der Südspitze des Kurdengebiets im Irak, etwa Nordöstlich von Bagdad. Hier versucht die IS scheinbar einen Weg an die Grenze des Iran zu finden und hat dort Städte und Dörfer angegriffen. Auch hier flüchten 1000 Familien in Richtung Norden oder Bagdad.

Nicht mehr weit und die IS hat den Iran erreicht. 

Scheinbar ist das Ausrüsten der Kurden mit Waffen nicht ausreichend oder einfach zu spät. Schon zwei Minderheiten haben ihren Lebensraum völlig verloren und so wie es aussieht verflogt die IS eine Säuberung des irakischen Gebiets sowie die Ausbreitung ihres Gebietes bis zur iranischen Grenze.

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