Dienstag, 12. August 2014

Brisante Landkarten der USA und UNO zeigen die dramatische Situation der Kurden in Nordirak

Die IS-Terroristen bedrohen die Bevölkerung im Nordirak. Diese ist hauptsächlich kurdisch geprägt. Die IS-Terroristen, die aus Syrien in den Irak einmarschieren sehen diese Menschen als Ungläubige an, die nicht so an den Islam glauben wie sie und bringen diese Menschen deshalb um. Die Folge ist, dass es zu großer Flucht von Menschen aus dem Nordirak in die Kurdische Provinz im Nordosten des Iraks kommt.

Auf der ersten Landkarte sehen Sie die Bevölkerung im Nordirak- Je größer die blauen Kreise desto mehr Menschen leben dort. Dabei fällt auf, dass die Menschen im Nordirak weniger im kurdischen Gebiet sondern im Gebiet um Sinyar, Mosul und Kirkuk leben. Besonders in diesen Gebieten wird aber momentan gekämpft. Die Menschen fliehen von dort aus in die Kurdischen Gebiete. Man muss mit vielen Toten rechnen.


Auf der zweiten Landkarte sehen Sie die momentane Lage im Irak. 1.2 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Aus Sinjar, bei Syrien, fliehen 200.000 Menschen zur Zeit in den Norden von Irak. Bei Mosul sind weitere Kämpfe. Von dort aus fliehen die Menschen, über einen Korridor nach Erbil. Viele Menschen leben noch nördlich von Mosul und sind in Gefahr. Wenn die IS-Terroristen nicht aufgehalten werden, werden auch diese Menschen Hals über Kopf auch in kurdisches Gebiet fliehen müssen.


Hier geschieht eine ethnische Säuberung, wie man sie eigentlich nur von den Nazis im 2. Weltkrieg oder im Bosnienkrieg kennt. Seit Januar sind vor allen vor Bagdad von Syrien ausgesehen Menschen in der Flucht (Gelbe Kreise). Zur Zeit sind vor allen aber in Nordirak stark umkämpft. Es fällt aber auf das auch südlich von Bagdad, bei Kerbala und Najaf, zehntausende Menschen auf der Flucht sind.

Überall wo gekämpft wird leben Menschen (Minderheiten) deren Glaubensrichtung nicht der IS-Rebellen und der Hauptbevölkerung ist. Wer auf der Flucht ist sind also die religiösen Minderheiten in den betroffenen Gebieten.


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