Donnerstag, 12. Juli 2012

Simulation zeigt wo und wie hoch die Radioaktivität im Pazifik ist

Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima ist schon 16 Monate vorbei. Große Mengen der dabei freigesetzten radioaktiven Substanzen breiten sich aber nach wie vor im Pazifik aus. Wissenschaftler des GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben die langfristige Ausbreitung mit Hilfe einer Modellstudie untersucht. Danach sorgt die starke Vermischung durch ozeanische Wirbel für eine rasche Verdünnung des radioaktiven Wassers. Wenn die ersten Ausläufer in etwa drei Jahren die nordamerikanische Küste erreichen, sollte die Radioaktivität daher bereits unter den Werten liegen, die noch heute infolge der Tschernobyl-Katastrophe in der Ostsee zu finden sind.

Simulierte Ausdehnung des kontaminierten Wasses im Sommer 2012, 16 Monate nach der Fukushima.
Die rote Fläche ist schon ein Tausendstel der Werte im April 2011.
Auch ein Video zeigt die Ausbreitung im Pazifik für die kommende Zeit.



Quelle: http://www.geomar.de/news/article/fukushima-wo-bleibt-das-radioaktive-wasser/

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