Mittwoch, 22. Februar 2012

Irans Raketenprogramm - Nur eventuell für Osteuropa eine Gefahr

Das momentane Angstgespenst der Weltpolitik ist der Iran und Spekulationen das Israel die Fertigstellung einer Iranischen Atombombe nicht dulden wird und im Frühjahr das Land angreifen würde.

Auch wenn die meisten Menschen eine potentielle Gefahr in eines Atombombenangriffes des Iran auf Israel sehen, ist es doch recht zweifelhaft ob dies wirklich realisiert wird. Die USA haben die Sowjetunion bzw. anders herum auch nicht im Kalten Krieg angegriffen. Auch nicht zur Kubakrise. Warum soll ein Land wie Israel oder Iran jetzt dümmer sein als die Staaten im Kalten Krieg?

Für den theoretischen Fall, dass dies aber passieren könnte, existieren Landkarten, die uns genau zeigen wie hoch die Reichweite einzelner Kurz- und Mittelstreckenraketen aus dem Iran sind. Sie zeigen das die USA sowie Australien zur keinem Zeitpunkt von iranischen Raketen bedroht würden. Israel dagegen schon seit vielen Jahren. Deutschland sowie fast ganz Europa ist zur Zeit auch nicht erreichbar, was wohl irgendwann eventuell sich ändern könnte.

Zum Vergrößern bitte die Kart anklicken.

So verfügt der Iran über eine Mittelstreckenrakete, Shahab 3, die eine Reichweite von 1.200 Kilometer erreicht. Die neusten Varianten dieser Rakete können Ziele in 1.800 bis 2.000 Kilometer Entfernung treffen. Die Shahab 3B/3M/3D, die auch als Shahab 4 bzw. Ghadr-110 bezeichnet wird, kann Sprengköpfe von 500 Kilogramm befördern und hat laut Experten eine Treffgenauigkeit von ein bis zwei Kilometern. So mit sind Ziele in der Ukraine, Rumänien, Bulgarien, der Türkei sowie weitere Ziele wie die gesamte arabische Halbinsel bis nach Indien, erreichbar.

Weitere Raketen wie die Shahab-5 und 6 sind in Planung aber scheinbar nicht konkret. Erst dann würde ganz Europa ein Ziel sein.

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