Mittwoch, 5. Oktober 2011

Deutschlandkarte von 1935 zeigt die in Bau befindlichen Reichsautobahnen in Deutschland

Schon in der Weimarer Republik plante man Autobahnen, damit die teilweisen viel zu engen und vor allen für den neuen Auto- und Lastwagenverkehr überlasteten Reichsstrassen entlastet werden. In der nachfolgenden Nazizeit wurde diese Planung besonders als Arbeitsplatzmaschine umgesetzt.

(Klicken Sie zum Vergrößern auf die Deutschlandkarte von 1935)

Auf dieser Karte sehen Sie das existierende und noch im Bau oder in Planung befindliche Autobahnnetz was noch heute, sofern es fertiggestellt wurde, existiert. Zu sehen sind vor allen die in baubefindlichen Autobhanen, die hier als dicker schwarzer Strich dargestellt werden. Fertige Teilstücke sind nur kleine Teilstücke bei Königsberg, nördlich und westlich von Berlin, bei Breslau und Liegnitz in Schlesien, zwischen Halle und Leipzig, zwischen Bremen und Hamburg, zwischen Düsseldorf und Köln und das größte Teilstück zwischen Frankfurt und Heidelberg sowie bei Stuttgart, Ulm und südlich von München.

Bis zum Beginn des 2. Weltkrieg sind große Teile des Autobahnnetz fertiggestellt. So konnte man damals von Breslau nach Berlin, von Berlin nach München, München nach Salzburg, Hannover über Frankfurt, Stuttgart nach München sowie von Frankfurt über Köln, dem Ruhrgebiet und Hannover nach Berlin, von Hamburg nach Bremen und Berlin nach Stettin sowie in Ostpreußen bei Königsberg auf der Autobahn fahren.

Damit die Motivation der Arbeiter immer groß und brav dem Führer diente wurden die Autobahnprojekte schnell als "Straßen für Adolf Hitler" getauft.

(Klicken Sie zum Vergrößern auf die Zustandskarte von 1935. Etwas später als auf der ersten Karte!

Weitere Details und ein interessanter Bericht über die Autobahnen aus der Zeit finden Sie auf der Webseite der Obersten Baubehörde von Bayern. 

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