Donnerstag, 28. April 2011

TomTom verkaufte Nutzerdaten an die Polizei, die daraufhin Radarfallen besser plazieren konnte

Datenskandale sind heutzutage eine trauriger Alltag. Jetzt überrascht TomTom die Autofahrer in den Niederlanden. Hier wurden Nutzerdaten an die Polizei verkauft. Diese konnte so die Fahrweise so mancher Straße genaustens verfolgen und sehen wo man generell zu schnell fährt. TomTom entschuldigt sich für diesen Vorfall.

Quelle: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-04/navi-polizei-radarfalle

2 Kommentare :

Michael Ritz hat gesagt…

Die Verkehrspolizei hat sich sicherlich gefreut. Wenn das in Deutschland passiert wäre, hätten sicherlich Politiker gehen müssen, stellt man doch angeblich Radarfallen nur dort auf, wo ein Unfallschwerpunkt sein sollte. Das manche Straßen ab und an mal zu langsam oder schnell eingestuft sind, dürfte doch kein Grund sein, dass man hier Radarfallen aufstellen sollte, wie es scheinbar in den Niederlanden passiert ist.

Solche Daten werden also weiterverkauft. Für den Bereich Immobilien, Lebensqualität und der Verkehrsführung ist dies auch interessant.

Was machen bloß Firmen wie Navigon, Garmin, Falk oder Navteq?

Chris hat gesagt…

@ Michael: Da muss ich dir voll und ganz Recht geben.Es ist eigentlich nicht schwerwiegend wenn ne Straße mal etwas zu schnell befahren wird, aber das muss die Polizei ja selbst wissen.

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