Laut T-Online wird Google keine weiteren deutsche Städte in Google Streetview hochladen. Das angekündigte Update für zahlreiche weitere neue Städte wird nicht umgesetzt. Einen Grund für den Schritt zurück sagt Google nicht aber angesichts der vielen Proteste und den vermutlich neuen Ärger scheut Google weitere Updates. In Frankreich zum Beispiel musste Google vor wenigen Tagen, wegen Streetview sogar eine Strafe von 100.000 Euro, an die französische Datenschutzbehörde, zahlen.
Wird jetzt gejubelt oder geweint?
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2 Kommentare:
Etwas mehr Differenzierung steht auch einem Blogposting gut zu Gesicht:
Die Strafe in Frankreich bezog sich auf das unbeabsichtigte, aber dennoch illegale Mitspeichern von Datenfragmenten bei offenen WLAN-Verbindungen.
Die unsachliche und geradezu internet-feindliche Paranoia in Deutschland bezog sich auf die Abbildung des öffentlichen Raumes - ein zumindest bisher zulässiges freies Verhalten im öffentlichen Raum.
Hallo Jens,
ich denke das Posting braucht keine weitere Differenzierung der Situation. Fakt ist, dass Google sein Streetview in Deutschland nicht weiter ausbaut. Warum weiß man nicht. Ob es an der "Paranoia" der Menschen und Medien lag ist unklar.
Ansich hat Google dumme Fehler gemacht. WLAN-Netze scannen ohne es vorher zu sagen und eine lausige PR- und Marketing Aufklärung zu Streetview und wofür Streetview ist, haben die Situation verschärft. Eine solche Vorgehensweise unterstützen Leute nicht und verschleiern ihr Häuser.
Deine Aktion "Verschollene Häuser" worüber ich berichtet habe, finde ich nicht gut. Diese Webseite ist ein Pranger für die Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, ihr Haus verpixelt haben und stellt diese bloß. Hier wird ein Haus nur deswegen Fotographiert weil es nicht in Google Streetview zu sehen ist, was Bewohner des Hauses auch nicht gewünscht haben. Dies ist in meinen Augen ein klarer Eingriff in die Privatsphäre der Menschen und eine Hetzkampagne, wie im Mittelalter.
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