Sonntag, 24. Oktober 2010

Rezension: 1000 Orte die man knicken kann ... 200 Seiten die man knicken kann

1000 Orte, die man knicken kann

Dietmar Bittrich fährt seit vielen Jahren als Reisebegleiter eines Kreutfahrtunternehmens durch die ganze Welt und dachte sich das viele Touristenziele wirklich keine Empfehlung sind und zählt diese gnadenlos auf.

Man muss nicht in New York gewesen sein. Auch nicht in Rio, auf den Seychellen oder in Prag. Nicht mal auf dem Markusplatz. Gerade Plätze, die von der Tourismusindustrie zu Traumzielen ausgerufen werden, erweisen sich vor Ort als Flops. Von allen Sehenswürdigkeiten bleibt nur das Café in Erinnerung, in dem man sie vergessen durfte. Mit frechem Charme erzählt Dietmar Bittrich, welche Highlights man ganz entspannt streichen kann, wie man dabei lästige Mitreisende loswird, wie man alles Wichtige gekonnt umgeht – und anschließend trotzdem fachkundig darüber redet.

Das Buch hat 208 Seiten und ist in der 4. Auflage als Taschenbuch für 8,95 Euro zu kaufen.



Meine Meinung zum Buch:


Als ich das Buch gelesen habe und die vielen Ziele die ich kannte lass bin ich richtig sauer geworden. Wie kann ein Mensch wunderschöne Ziele wie Florenz, Venedig, Rom, Andalusien und viele weitere meiner wunderschönen Erlebnisse derart schlecht reden. Sicherlich gibt es in Städten auch hässliche Gegenden, dreckige Straßen, langweilige Sehenswürdigkeiten und nervige Touristen, aber wenn ich durch Venedig, Rom, Madrid oder New York laufe, dann gehört das einfach auch dazu. Schließlich sind das keine Vergnügungsparks für genervte Reisebegleiter sondern Weltstädte und Touristenhighlights. Der Autor hat es scheinbar nicht begriffen, dass man auch wegen des Flairs, Atmosphäre durch eine Stadt wie Florenz läuft und auch so manche Kitschige Sehenswürdigkeit sehen wird, die bekannt aber für so manchen Touristen unwichtig sind. Wichtig ist doch, daß man eine Stadt wie Barcelona, Paris oder Rio de Janeiro bereist hat und auch eventuell mit seinen lieben dort gewesen ist. Die meisten Beschreibungen sind auch so überzogen, plump und übertrieben geschrieben. Das ist keine Satire sondern



Das Buch ist peinlich und ist eine Schande für einen Reisebegleiter eines Kreuzfahrtunternehmens. Der Autor hasst scheinbar die wichtigsten und größten Reiseziele der Welt. Zeit für einen Berufswechsel? 200 Seiten die man knicken kann. Altpapier wird Donnerstag von der Müllabfuhr abgeholt und weg damit. Dieser Meinung sind auch die meisten Kundenrezensionen auf Amazon.

1 Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Statt "Der Autor hasst scheinbar die wichtigsten und größten Reiseziele der Welt", sollte hier dringend "Der Autor hasst anscheinend die wichtigsten und größten Reiseziele der Welt" sonst wird aus der ernstgemeinten Kritik doch noch eine Lobhudelei!

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