Mittwoch, 4. August 2010

Microsoft Bing Maps verunstaltet seinen eigenen Kartendienst und aktualisiert dabei noch nicht mal seine Kartensubstanz

Das ist ja fast schon Körperverletzung, was Microsoft mit seinem Bing Maps macht. Die Kartensubstanz sieht anders aus. Das Wort "Aktualisieren" wurde dabei absichtlich vermieden. Die Kartensubstanz die dort angezeigt wird ist immer noch nicht aktualisiert worden und ist im Gegensatz zur Konkurrenz völlig veraltet.

Aber was wurde jetzt geändert? Die Karten sehen jetzt anders aus. Alles ist viel farbloser und trister geworden. Größere Straßen sind violett, kleine Straßen sind gräulich. Der Hintergrund ist grau und leer. Städte wie New York, London, Köln, Berlin bestehen aus Straßen, einigen Parks und Friedhöfe, eventuelle Gewässer und einzelnen Sehenswürdigkeiten. Bebauung oder POIs werden sensationellerweise nicht getzeigt.  Mehr zeigt Bing nicht! Einbahnstraßen kann man kaum noch erkennen. Die winzigen kleinen Pfeile sind so undeutlich, dass man Augenschmerzen bekommen könnte.

Mönchengladbach ohne Häuser
Ein Fortschritt gab es aber. Straßennamen sind jetzt so groß und deutlich zu lesen. Eine Ode an Brillenträger, die ihre Brille vergessen haben und trotzdem am PC sitzen.

Köln mit violetten und grauen Straßen.
Bing zeigt öfters keine Straßennamen an und was man sieht kann man kaum erkennen "Einbahnstraßen".

Alles in allen hat Microsoft hier einen Kartendienst verunstaltet das man sich schämen muss, einen Blogeintrag für diesen Mist gemacht zu haben! Microsoft sollte lieber mal seine alten Karten aktualisieren bevor er meint seine Karten undeutlich, leer und uninformativ sowie hässlich und unbrauchbar zu zerstören.


1 Kommentare :

Anonym hat gesagt…

Ich empfinde es ählich, auch wenn die karten-apps-funktionalität sehr gut geworden ist. Insbesodere sind die luftaufnahmen min 4 jahre alt

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