Donnerstag, 15. April 2010

Landkartenkunst: Der belgische Löwe brüllt

Die belgische Kartographie war im 16. und 17. Jahrhundert das beste was es damals gab. Ob Atlas Bleu oder Theaturm Orbis Thararum, all diese weltberühmten Werke kamen aus Belgien.

Um 1611 war Belgien nicht wie heute ein eigenständiges Land. Belgien gehörte damals Spanien an und das war damals sicherlich nicht die beste Lösung für dieses Land. So symbolisieren die folgenden Karten den Wunsch auf Eigenständigkeit in dieser Region und der Wunsch auf ein mächtiges und großes gemeinsames Königreich mit den Niederlanden.



Da bleibt es nicht aus, daß auch die Kunst immer wieder den Weg zur Kartographie findet. Ein besonders schöner Fall ist der Leo Belgicus, der ein gemeinsames und mächtiges vereintes Land symbolisiert, von Petrus Kaerius aus dem Jahre 1617 (oben) und von Jodocus Hondius aus dem Jahre 1611 (unten).


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